Canadio’s Weblog

Beiträge vom August 2008

calgary

August 23, 2008 · 1 Kommentar

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so nach einem tag alleine in banff bin ich nun in der praerie gelandet. vor etwa hundert jahren war da ein kleines ruhiges staedtchen. normale einfamilienhaeuser standen da wo jetzt die downtown dieser millionenstadt steht. 1884 waren es gerade mal sechstausend und die stadt waechst immer noch enorm schnell. zum glueck ist sie dafuer auch gut organisiert. wie fast jede stadt sind ihre strassen im karo angeordnet und es gibt fast nur einbahnen.

als ich hier ankam und durch die stadt zum hostel lief, dachte ich, was ist denn das fuer eine downtown. eine millionenstadt in dessen downtown fast keine leute sind und nur buisness hochhaeuser stehen. naja, es gibt schon eine schoppingstrasse, aber wirklich nur eine. und die ist sogar autofrei. ein echter genuss in kanada. der rest der laeden befindet sich jeweils in den hochhaeusern. man sieht sie von aussen kaum, da schaufenster wenig sinn machen wuerden. nein, hier hats keinen smog, sondern ganz viele bruecken die die hochhaeuser verbinden und so eine autofreie fussgaengerzone schaffen. sehr fortschrittlich, doch als auswaertiger sehr verwirrend da alles gleich aussieht.

anfangs nach dem ich hier ankam dachte ich und jetzt? was gibt es hier denn. ernuechternd musste ich feststellen, dass es eigentlich ziemlich wenig giebt. daher erkundete ich zuerst mal die parks. danach gings auf in die museen. ein kunst und kulturmuseum und ein kanadischer cowboyballenberg. mit sehr vielen darstellern. von schmieden ueber stickerinnen bis zu lehrerinnen. da gabs wirklich alles geschichtliche. eisenbahn lokomotiven und wagon, ein fort und sogar ein dampfschiff.

im nachhinein muss ich sagen calgary ist eine stadt die man einfach entdecken muss. es hat mir viel spass gemacht, aber ich freue mich auch morgen nach edmonton weiterzureisen.

Kategorien: alberta · calgary
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kurze zusammenfassung

August 20, 2008 · 1 Kommentar

naja, so ein blogg brauchte sehr viel zeit. und die haette isch, wenn kanada nicht so toll waere.

also in quebec habe ich eben einfach etwas das staedtchen genossen und dann bin ich in den norden nach les bergeronnes (naehe tadoussac) gefahren zum whalewatching. wir haben belugawahle, orkas und finnwahle gesehen. doch alle samt waren nicht so aktiv und wir sahen nur die ruecken. da waren die springenden delfine und die spielenden robben schon spannender.

danach nochmals quebec und montreal besucht um dann von dort auf einen trip ins hinterland zu starten. waehrend diesem tripp flippten wir alles ein floss, unser raftboat und ein kanu. nur der van blieb verschont. nebenbei sahen wir noch ein kanadisches disneyland touridorf. gingen auf safari. es gab dort zwar hirsche zum fuettern, bisons, wildschweine, woelfe, baeren, … doch das beste waren doch die japanerinnen auf der rueckbank die nur noch kreischten, als die ersten hirsche ihre koepfe hineinstreckten. mit der zeit konnten sie die safari dann auch geniessen.

dann besuchten wir ottowa, wo es die genau gleicharmen wachmaenner gibt wie in london. doch das youthhostel war eine echte ueberraschung. naja, es war ein gefaengniss, dass ganz wenig renoviert wurde.

dann gings am naechsten tag riverraften und wir flipten bei der hoechsten welle mit einem saltomortale. das gefuehl im wasser ist dann schon speziell, da man in dieser stroemung kaum eine chance hat. einige sagten sie haetten todesgedanken gehabt. aber zum glueck gabs ja rettungsboote.

dann besuchten wir einen tollen nationalpark, der einfach riesig ist. kaum vorstellbar fuer die schweiz. zudem gingen wir kanufahren zu einem wasserfall auf dessen unteren teil man auf seiner schwimmveste hinunter rutschen konnte.

das ende war dann in toronto. der groessten stadt kanadas. und auch der mit am meisten verkehr und denn meisten parks mit verkehr drin:(

aber zum glueck gibt es toronto island. einige gruene inseln mit unteranderem kinderspiellplaetzen aber auch ruhigeren orten. und straenden. doch ich hatte nicht allzugrosse lust in den abwassern von chicaco und detroit zu baden.

dafuer ist dort einfach immer etwas los. zur ruhe kommen ist dafuer umso schwerer.

von dort aus machte ich mich auf zu den wasserfaellen. untweges probierten wir noch eiswein (wird im feruar geerntet und ist ein fuer mich zu suesser weisswein). dann gingen wir mit allen anderern schafen auf die maid of the mist und sahen die enormen wassermassen ueber die kannte donnern. danach hatten wir noch die moeglichkeit alles von oben zu sehen. d.h. ein gelaender und einen meter entfernt vom fall, was fast noch eindruecklicher ist, da man die enormen wassermassen sieht und den regenbogen :D , der in der riesigen wolkensaule die vom fall aufsteigt zu sehen ist.

dann gings dann mal mit einem flug nach vancouver in die gruenste stadt der welt. so scheint es zumindest. in allen strassen hat es baeume und viele wasserbrunnen und natuerlich stanleypark. eigentlich war ich erst dort und an einem baseballgame (amikultur schnuppern). dieser park ist einfach genial. das absolute highlite ist das aquarium mit einem 3 monate alten belugawhalbaby. joeoeoe.

und jetzt bin ich schon auf meinem naechsten trip in die rokies. unterwegs sahen wir unteranderem einen wilden grizzli was doch relativ selten ist. und nun bin ich in der tourihauptstadt der rokies. banf. diese stadt wurde damals vor mehr als hundert jahren nur fuer den tourismus gegruendet. aber dazu gibts auch ein guten grund. eine schoen warme quelle :D .

plaene. jetzt gehts auch in die praerie nach calgery und edmonten, befor ich hier in banff wieder auf den trip aufspringe und in die entlegensten wildernesshostels reise.

noch zum schluss. juhu ich bin mit meinem blog nicht mehr so arg im rueckstand.

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québec

August 19, 2008 · Kommentar schreiben

tja am samstag kam ich nach meinen ersten bus erfahrungen in québec an. ein kleines, huebsches, „altes“ staedtchen, mit ganz vielen neuen haeusern drum herum. in der altstadt slber hat’s schmale gassen und ganz viele touris. nach meiner ankunft im hostel, welches direkt im zentrum liegt, ging ich zuerst mal abendessen. die meisten restaurants ueberquollen vor gaesten und es gab lange schlangen davor. daher entschloss ich mich fuer ein marokanische restaurant ind einer seitengasse in dem ich gerade noch einen tisch ergattern konnte. zuerst einmal mhm! so fein!

ein wirklich feines restaurant und ein super couscous mit lammfleisch. naja, wenn man so am reisen ist, ist fleisch ab und zu schon sehr fein. danach ging ich etwas durch die altstadt mit diesem feinen geschmack im mund. ich wollte nach einer kirche fuer den sonntagsgottesdienst ausschau halten.

zuerst sah ich mal die katholische notre dame, mit einem souvenirshop nebendran. als ich weiter ging kam ich zur anglikanischen trinety church, mit einem souvenir shop neben dran. naja unter einer kirche fuer einen gottesdienst stell ich mir halt kein museum vor. deshalb schlenderte ich mal weiter. ploetzlich kam ich auf eine riesen terasse. frueher war hier mal chateau, das verteidigungsfort. eine super aussicht auf den fluss und alles. also setzte ich mich mal hin. nach einiger zeit machte ich mich auf den heimweg und fast neben dem youthhostel lief ich an eine prebyterianische kirche. damals hatte ich auch keine ahnung was das ist, aber da sie am wenigsten komerziel aussah entschloss ich mich am sonntag diesen gottesdienst zu besuchen.

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